3A Stadt Kirn
 

Zentraler Ort der "Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße" ist die Stadt Kirn. Namensgeber dieser Siedlung, die schon 841 in Urkunden des Klosters Fulda erwähnt ist, war jenes Flüsschen mit der ursprünglichen Bezeichnung "Kira", das heute unter dem Namen Hahnenbach das Städtchen durchfließt.
Als eine Stadt mit bedeutender Lederindustrie, industrieller Hartsteingewinnung und -verarbeitung und langer
Brauereitradition wurde Kirn in der Vergangenheit auch überregional bekannt.
In unseren Tagen hat zwar die Kunststoffindustrie das Ledergewerbe übertroffen, doch zählt Kirn auch heute noch zu den wichtigsten Standorten der Feinlederindustrie.
 

Nach großzügigen städtischen Sanierungsmaßnahmen mit Modellcharakter präsentiert sich das Städtchen heute dem Besucher als freundliches, lebendiges und entwicklungsfreudiges Gemeinwesen, wo sich Tradition und Fortschritt gleichermaßen begegnen. Die Stadt besitzt eine Reihe von sehr sehenswerten und kunsthistorisch wertvollen Bauten und Denkmälern. Als repräsentative Gebäude salm-kyrburgischer Fürstenherrschaft im 18. Jahrhundert blieben das stattliche, fürstliche Kellereigebäude genauso erhalten wie das ehemalige Piaristenkloster am linken Hahnenbachufer. Beide Bauten sind als dreiflügelige Barockanlagen errichtet worden und tragen die Handschrift des salm-kyrburgischen Baumeisters Johann Thomas Petri.

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