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Durch die elfteilige Filmserie "HEIMAT - eine deutsche Chronik" aus dem Jahr
1984 wurde der bis dahin zahlreichen Menschen unbekannte Hunsrück mit einem
Mal berühmt. Die elf Filme wurden in zahlreichen Orten mit
Laienschau-spielern gedreht. Die Fortsetzungen "Die zweite Heimat - Chronik
einer Jugend" von 1992 sowie "Heimat 3 - Chronik einer Zeitenwende" aus dem
Jahre 2004 erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit, auch wenn sie den
Status des "Straßenfegers" nicht erreichen konnten. |
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Das fiktive Hunsrückdorf Schabbach besteht aus den Ortschaften Gehlweiler,
Rohrbach, Maitzborn, Griebelschied und Woppenroth. Es ist der
Hauptschauplatz von HEIMAT. In Woppenroth befindet sich der Dorfplatz, auf
dem das Krieger-Denkmal aufgestellt und der Hitlerweck verteilt wird, hier
kommt die französische Reiterin an und hier steht auch die Kirche, vor der
Martha mit den Hochzeitsgästen Ernsts Flieger sieht, der 50 rote Nelken für
sie abwirft. Auch für die dritte Staffel der HEIMAT-Filmreihe entstanden
zahlreiche Aufnahmen in Woppenroth. |
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Das Wohnhaus der Familie Simon aus HEIMAT 1 steht allerdings nicht in
Woppenroth, sondern im Ortskern von Gehlweiler im Simmerbachtal. Das
Ensemble von Wohnhaus mit Scheune, Stall und Schmiede ist heute ein
Kulturdenkmal. Die Einrichtung der Schmiede mit Esse, Zangen, Hämmer und
Amboss sowie anderen Geräten ist heute noch vollständig erhalten. Die
Innenaufnahmen wurden im Haus der Familie Scherer in Rohrbach gedreht. Weitere sehenswerte Drehorte waren das Alte Rathaus in Rhaunen und die Villa Alpers in Büchenbeuren. |